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Machu Picchu |
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Machu Picchu ist eine der größten Touristenattraktionen in Peru. In der Hauptsaison besuchen bis zu 3.500 Personen täglich die
Sehenswürdigkeit. In der Nebensaison etwa 800 Personen. In diesem Jahr, so ein Guide, sei es genau umgekehrt.
Die UNESCO nahm Machu Picchu 1983 in die Liste des Weltkulturerbes auf. Sie fordert eine Reduktion auf höchstens 800 Besucher, um das Kulturerbe zu schützen. Am 24. Juli 1911 wurden die Ruinen von einer Expedition der Universität Yale unter der Leitung Hiram Binghams durch Zufall wiederentdeckt. Die Siedlung war von dichter Vegetation überwuchert. Hiram Bingham war auf der Suche nach der geheimnisvollen Inkastadt Vilcabamba, in die sich die Inkas geflüchtet haben sollen, nachdem Pizarro 1536 Cusco einnahm. Er glaubte, Vilcabamba in Machu Picchu gefunden zu haben. Heute ist bekannt, dass Vilcabamba 35 km weiter entfernt im Dschungel liegt. Erbaut wurde die Stadt einer Theorie zufolge um 1450 von Pachacútec Yupanqui, einem Herrscher der Inka, der von 1438 bis 1471 regierte. Er schuf die Grundlagen für die Ausdehnung des mächtigen Inkareiches und führte den Kult um den Sonnengott Inti ein. Da sich die Inkastadt in einem schwer zugänglichen Gebiet befindet und es keine Straßen dorthin gibt, wurde eine Bahnlinie von Cusco bis nach Aguas Calientes gebaut, einer kleinen Stadt am Fuße des Berges von Machu Picchu. Hier findet sich, wie in vielen Bereichen der Inka-Kultur, der Condor wieder. |
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Titicacasee |
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Der Titicaca-See liegt auf einer Höhe von 3.810 m über dem Meeresspiegel, ist 194 km lang und 65 km breit und hat eine maximale Tiefe von 365 m.
Manco Cápac, war der erste mythische Herrscher (Sinchi) der Inkas. Er soll der Sohn des Sonnengottes Inti gewesen sein, der ihn aus dem Schaum des Titicacasees schuf. Er soll dann von Inti, gemeinsam mit seiner Schwester Mama Ocllo, auf die Erde gesandt worden sein, um die Welt zu verbessern. Inti gab ihnen einen goldenen Stab (Tupayawri) mit, der an einem fruchtbaren Ort in den Boden sinken sollte, an dem sie eine Stadt gründen mögen. Sie sollen auf der Sonneninsel im Titicacasee die Erde erreicht haben und nach einiger Suche sei der Stab im Boden versunken, woraufhin sie die Stadt Qusqu (Cusco) gegründet und damit das Inkareich begründet hatten. |
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Nazca-Linien |
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Maria Reiche (1903 - 1998) war eine deutsche Wissenschaftlerin, die durch die systematische Untersuchung der Nazca-Linien
(Geoglyphen) zwischen Nazca und Palpa bekannt wurde.
Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hatte sie ein Gebiet von rund 150 Quadratkilometern zu Fuß vermessen. Sie hatte etwa 50 Figuren und 1.000 Linien in der Pampa von Nasca entdeckt und vermessen. Maria Reiche war überzeugt: „...wenn es gelingt, alle Maße in Zeitangaben zu übersetzen, können wir in der Pampa lesen wie in einem riesigen Geschichtsbuch.“ "Gerade als die Sonne am Horizont unterging bemerkten wir, dass der Punkt des Sonnenunterganges fast genau über dem Ende einer der langen Linien lag. Es war der 22. Juni, der Tag der Wintersonnenwende und in der südlichen Hemisphäre der kürzeste Tag des Jahres.“ (Paul Kosok) Von diesem Moment an wurde vermutet, dass die „Inka-Wege“ ein alter, enorm großer astronomischer Kalender sein könnte. Proben wurden genommen und es wurde herausgefunden, dass die Linien zwischen 300 v. C. und 800 n. C. entstanden sind, also weit vor der Inka-Kultur 1200 – 1533 n. C.. Die Ausmaße der Bilder sind beeindruckend: der Affe misst etwa 110 m, die Spinne etwa 42 m und der Condor etwa 136 m. Es gibt noch weitere Theorien zur Geschichte der Linien. Für den Forscher Alberto Rossel stellten die Figuren Choreographien von heiligen Tänzen und Ritualen dar. |
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Termine |
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Zur Zeit liegen keine Termine vor. Sie können aber gerne Termine mit uns absprechen. |